Daniela Signer

  • 1970 geboren, Kindheit und Jugend in Graubünden
  • 2004 bis 2008, Teilnahme an mehreren Workshops in Malerei und Tongestaltung bei der Professorin und Künstlerin Hedi K. Ernst
  • 2006 Gruppenausstellung im Werkatelier von H. K. Ernst in Jona/Rapperswil
  • 2008 Eröffnung des eigenen Ateliers in Sarnen
  • 2009 Ausstellung Swiss Capital Group vom 5. Nov. – 30. April 2010
  • 2010 Ausstellung im Zeughaus auf dem Landenberg in Sarnen
  • 2015 Ausstellung Amrhein Optik Sarnen 06. Oktober – 21. November 2015
  • 2016 Winter Ausstellung Götterwelten bei Lichtidee Berwert, Sarnen
  • 2016 Sommer Ausstellung Sandgeschichten bei Lichtidee Berwert, Sarnen 
  • 2017 Sommer Ausstellung in der Sala Segantini, Savognin 

Wer hat als Kind nicht gerne gemalt? Malstifte und Neocolor waren für mich faszinierend. Nicht nur wegen der Farbe. Ich habe sie auch gerne gerochen! Ausserdem habe ich sie auch mal in den Mund gesteckt…wollte wissen wie Farbe schmeckt!

Erst im 2004 kam ich wieder auf den Geschmack! Nein, ich esse die Farben nicht! Ich würde es so sagen: Malen bedeutet für mich den Horizont erweitern für Neues. Und die Möglichkeiten sind gross. Ich liebe es immer noch wie die Farben riechen. Wie Farben und verschiedene Materialien sich in den Fingern anfühlen. Ich male auch sehr gerne mit den Fingern. Die Konsistenz der Farben ist faszinierend. Sie sind mal weich, mal hart, gleiten oder kratzen ab und zu. 
Wer hat nicht schon mal seinen Fingernagel in eine Wachskerze gebohrt…nur so zum Spass. 
Ich male fast immer auf Holz. Pasten lassen sich so mit dem Spachtel kraftvoller auftragen. Zudem brechen die verschiedenen Farbschichten nicht ab. Ausserdem experimentiere ich liebend gerne.
Wenn ich Farben oder andere Materialien auftrage, verändere, abwische, bearbeite, ist das wie das Leben auf unserer Erde. Überhaupt beschäftigt es mich, wie Leben auf unserem Planeten entstehen konnte. Wie die Erde sich gewandelt hat im Einfluss von Vulkanausbrüchen oder Eiszeiten.

Das alles fasziniert mich und ich möchte es in meinen Bildern festhalten. Deshalb verwende ich zum Malen unter anderem Materialien wie Erde, Steinmehl, Sand, Pigmente, Öle, Acrylfarben, Ölfarben und experimentiere mit Chemikalien. Denn ohne chemische Reaktionen kein Leben und keine Evolution...

Nebst dem Malen arbeite ich zu 75 % als Maître de Cabin bei der Swiss. Es ist faszinierend in der Welt herumzukommen. Viele neue Ideen sind auf meinen Reisen schon entstanden und haben dann in meinem Atelier Gestalt angenommen. Ich kann heute eigentlich gar nicht sagen, ob das Malen ein Ausgleich zum Fliegen ist, oder ob nicht eher das Fliegen der Ausgleich zum Malen sein soll. Ich liebe – auf jeden Fall – beides.